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	<title>Peter Hacks Seite</title>
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	<description>Die zentrale Seite zu Leben, Werk und Nachwelt des Dichters.</description>
	<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 04:46:25 +0000</pubDate>
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		<title>Uraufführung von »Der Maler des Königs«</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Dec 2010 12:13:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VAT</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Darbietungen]]></category>

		<category><![CDATA[Der Maler des Königs]]></category>

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		<description><![CDATA[Hacks&#8217; Drama »Der Maler des Königs« gehört zum Spätwerk, nimmt in diesem allerdings eine Sonderstellung ein, weil es weniger gesellschaftliche Fragen, als vielmehr die Frage nach Position und Funktion des Künstlers in der Gesellschaft und im Staat in Angriff nimmt und augenscheinlich die Bedeutung von persönlicher Konkurrenz für die Kunst behandelt.
Der Drei Masken Verlag, München [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hacks&#8217; Drama »Der Maler des Königs« gehört zum Spätwerk, nimmt in diesem allerdings eine Sonderstellung ein, weil es weniger gesellschaftliche Fragen, als vielmehr die Frage nach Position und Funktion des Künstlers in der Gesellschaft und im Staat in Angriff nimmt und augenscheinlich die Bedeutung von persönlicher Konkurrenz für die Kunst behandelt.</p>
<p>Der <a href="http://www.dreimaskenverlag.de/aktuelles/index.php?mod=news&amp;op=read&amp;id=556">Drei Masken Verlag</a>, München - Hacks&#8217; Theaterverlag - meldet nun die Uraufführung des 1991 veröffentlichten Werkes:</p>
<p><span id="more-5129"></span></p>
<blockquote><p>Am 11. Dezember 2010 findet am Südthüringischen Staatstheater Meiningen eine mit Spannung erwartete Uraufführung statt: Eines der späten Theaterstücke Peter Hacks&#8217; wird zum ersten Mal auf der Bühne zu sehen sein: DER MALER DES KÖNIGS, entstanden 1991, eine Parabel auf Untergangs- und Wendezeiten transportiert eine resignative Grundstimmung und besticht durch seine sprachliche Leichtigkeit.</p></blockquote>
<p>Ob die Inszenierung dem dem Stück gerecht werden kann, dafür lassen sich den wenigen Informationen wenig stichhaltige Hinweise <a href="http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Maler-des-Koenigs-in-Meiningen-vor-Urauffuehrung-1882646896">entnehmen</a>:</p>
<blockquote><p>Die Komödie &#8220;Der Maler des Königs&#8221; um Aufstieg und Fall der rivalisierenden Rokoko-Meister, stammt von Peter Hacks, dem wohl berühmtesten Dramatiker der DDR, der mit seinem Stück &#8220;Ein Gespräch im Hause von Stein über den abwesenden Herrn von Goethe&#8221; auch die bundesdeutschen Bühnen im Sturm eroberte.</p></blockquote>
<p>Das <a href="http://www.das-meininger-theater.de/index.php?m=105&amp;f=03_werkdetail&amp;ID_Vorstellungsart=&amp;ID_Stueck=576&amp;ID_Vorstellung=2549">Theater Meinigen</a> selbst lässt noch wenig erahnen:</p>
<blockquote><p>Die 1991 entstandene Parabel auf Untergangs- und Wendezeiten kommt nun in den Kammerspielen zur Uraufführung. In ihr thematisiert der 1955 in die DDR eingereiste Autor das Zusammenwirken von Kunst, Politik und Gesellschaft.</p></blockquote>
<p>Wir warten mit einiger Spannung und hoffen auf Nachrichten zu Art und Güte der Inszenierung, die ja doch als Uraufführung eine besondere ist.</p>
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		<title>Denkwürdigkeiten</title>
		<link>http://www.peter-hacks.de/2010/11/tagesmeldungen/denkwurdigkeiten/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Nov 2010 08:30:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VAT</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Tagesmeldungen]]></category>

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		<description><![CDATA[So sehr Felix Bartels in seiner Studie »Leistung und Demokratie« versichert, daß es ihm darin hauptsächlich um eine Untersuchung der Beziehung von Dichter und Zeit geht, so wenig glauben wir, daß diese Inhalte nicht auf unsere Gegenwart anwendbar sind. So gesehen verhandelt Bartels an einem zurückliegenden Gegenstand die Sarrazin-Frage, und er tut das, soweit wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So sehr <a href="http://www.felix-bartels.de/" target="_blank">Felix Bartels</a> in seiner Studie <a href="http://www.vat-mainz.de/programm/sachbuch/editionneueklassik/bartelsleistungdemokratie.php" target="_blank">»Leistung und Demokratie«</a> versichert, daß es ihm darin hauptsächlich um eine Untersuchung der Beziehung von Dichter und Zeit geht, so wenig glauben wir, daß diese Inhalte nicht auf unsere Gegenwart anwendbar sind. So gesehen verhandelt Bartels an einem zurückliegenden Gegenstand die Sarrazin-Frage, und er tut das, soweit wir sehen, besser als der gegenwärtige Blätterwald.</p>
<p>Martin Hatzius (Neues Deutschland) kommt in seiner <a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/185131.kein-sozialismus-ohne-macht.html" target="_blank">Rezension</a> von »Leistung und Demokratie« zu ähnlichen Schlüssen:<span id="more-5125"></span></p>
<blockquote><p>Worauf zielt der Autor mit seiner Untersuchung? Zwei Zwecke benennt er gleich zu Beginn: »einmal durch den Dichter Hacks seine Zeit, zum anderen – und das ist der wichtigere – durch die Zeit den Dichter zu begreifen«.<br />
Diese Wichtung, vielleicht, legitimiert den Versuch einer Vergegenwärtigung des Hacksschen Denkens, denn obwohl Bartels sich in seiner Analyse eng an die geschichtliche Wirklichkeit hält, in der Peter Hacks die verhandelten Werke schuf, mithin an die »gesellschaftlichen Verhältnisse der DDR«, liegt es doch durchaus nahe, dass die »Struktur hinter der Struktur« dieses Denkens historisch übergreift, dass sich also darin »ein Bild von der Welt« offenbart, »das einem Weltbild zugrunde liegt«. Zwar ist es möglich, Hacks&#8217; Abwendung vom sozialistischen Realismus, seine Hinwendung zu klassischen Stoffen schlicht als Mittel der Codierung eines wirklich Gemeinten zu betrachten, also etwa zu entschlüsseln: Wenn er in seinem 1968 nach Herodot verfassten Stück »Prexaspes« den persischen König Kambyses sprechen lässt, spricht eigentlich Ulbricht. Dem Hacksschen Klassik-Verständnis angebrachter aber wäre es doch gewiss zu vermuten: Indem Ulbricht hier durch Kambyses spricht, verweist der Dichter auf Thematiken, die die Zeit überdauern und in jeder Epoche auf die ihr gemäße Weise angegangen werden müssen. Vorausgesetzt freilich, man hält eine Welt, wie sie der Dichter will, selbst für erstrebenswert.</p></blockquote>
<p>Hatzius nennt »Leistung und Demokratie« eine »denkwürdige Studie«. Wenn wir die Weihe etwas von diesem Wort nehmen und seine eigentliche Bedeutung betrachten: des Denkens würdig sein, können wir Martin Hatzius voll und ganz zustimmen.</p>
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		<title>Hacks-Freunde, hört die Signale!</title>
		<link>http://www.peter-hacks.de/2010/11/mitteilungen/reflektionen/hort-die-signale/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Nov 2010 17:13:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RoWe</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Reflektionen]]></category>

		<category><![CDATA[Berlinische Dramaturgie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Akademie der Künste in Berlin hat eine komplette Audio-Aufzeichnung der Präsentation der »Berlinischen Dramaturgie« am 19. Oktober online gestellt.
Von 1972 bis 1990 hat sich Peter Hacks regelmäßig mit Künstlerkollegen,  Literaturwissenschaftlern und Kulturpolitikern zur Dramatik und Ästhetik  in Hinblick auf ihre gesellschaftliche Bedeutsamkeit und Wirkung  ausgetauscht. Die Protokolle der 30 Gespräche aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Akademie der Künste in Berlin hat eine komplette Audio-Aufzeichnung der <a href="http://www.adk.de/de/aktuell/forum_dokumentationen/forum_audio_Hacks19.10.10.html">Präsentation der »Berlinischen Dramaturgie«</a> am 19. Oktober online gestellt.</p>
<blockquote><p>Von 1972 bis 1990 hat sich Peter Hacks regelmäßig mit Künstlerkollegen,  Literaturwissenschaftlern und Kulturpolitikern zur Dramatik und Ästhetik  in Hinblick auf ihre gesellschaftliche Bedeutsamkeit und Wirkung  ausgetauscht. Die Protokolle der 30 Gespräche aus dem Bestand des  Historischen Archivs der Akademie der Künste sind im Aurora Verlag  erschienen.</p></blockquote>
<p>Die Dokumentationen von Live-Diskussionen rund um Hacks&#8217; Werk nehmen zu, ein absolut begrüßenswerter Vorgang.</p>
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		<title>»Growing Nervous« im TV</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Nov 2010 11:10:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VAT</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Reflektionen]]></category>

		<category><![CDATA[Dietmar Dath]]></category>

		<category><![CDATA[Peter-Hacks-Tagung]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 6. November fand in Berlin die dritte wissenschaftliche Peter Hacks Tagung statt, ausgerichtet von der Peter Hacks Gesellschaft e.V.. Der Tagungsband mit den Beiträgen wird im März 2011 im Aurora Verlag erscheinen. Eine kurze Auswertung, mit einem launigen Beitrag von Felix Bartels, findet sich hier.
Ein zentraler Vortrag war der von Dietmar Dath unter dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 6. November fand in Berlin die dritte wissenschaftliche <a href="http://www.peter-hacks-gesellschaft.de/tagung.html" target="_blank">Peter Hacks Tagung</a> statt, ausgerichtet von der Peter Hacks Gesellschaft e.V.. Der Tagungsband mit den Beiträgen wird im März 2011 im <a href="http://www.aurora-verlag-berlin.de/programm-5/titel/953-Salpeter_im_Haus_Peter_Hacks_und_die_Romantik.html">Aurora Verlag</a> erscheinen. Eine kurze Auswertung, mit einem launigen Beitrag von Felix Bartels, findet sich <a href="http://www.peter-hacks-gesellschaft.de/aktuelles/61-3-wissenschaftliche-hacks-tagung-eine-auswertung.html" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>Ein zentraler Vortrag war der von Dietmar Dath unter dem Titel »Growing Nervous: Lord Byrons antiromantische Romantik«. Auf YouTube wurde soeben von unbekannter, darum von uns um nichts weniger herzlich geschüttelter Hand eine Serie von Videos eingestellt, die den ganzen Vortrag umfassen sowie die anschließende Diskussion. - Ein sehr schönes Dokument einer lebendigen geistigen Auseinandersetzung.</p>
<p><span id="more-5116"></span>Dath: Vortrag, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=hyLvWlToxyI&amp;feature=related" target="_blank">Video 1</a></p>
<p>Dath: Vortrag, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=T_mD5r5NXB8&amp;feature=related" target="_blank">Video 2</a></p>
<p>Dath: Vortrag, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=tXxIFX2nfLs&amp;feature=related" target="_blank">Video 3</a></p>
<p>Dath: Diskussion, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=sAnRSLoxQSA&amp;feature=related" target="_blank">Video 1</a></p>
<p>Dath: Diskussion, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Hu7xW7j0cBw&amp;feature=related" target="_blank">Video 2</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Dath lässt grüßen</title>
		<link>http://www.peter-hacks.de/2010/11/mitteilungen/reflektionen/dath-lasst-grusen/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Nov 2010 22:55:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VAT</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Reflektionen]]></category>

		<category><![CDATA[Dietmar Dath]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir erhalten folgende Zuschrift, die unsere geschätzten Leser interessieren könnte:


Liebe Herren!
Da mich die Hacks-Site zum Kommentieren nicht mehr reinläßt, auf diesem Weg:
Klingt spannend, diese Tagung vom letzten Samstag. Wäre ich gern hingekommen. Leider war ich nicht da. Schreibt zumindest die Berliner Zeitung, die auch von einer Suhrkamp-Ausgabe der &#8220;Maßgaben&#8221; weiß. Auch das klingt interessant. Auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir erhalten folgende Zuschrift, die unsere geschätzten Leser interessieren könnte:</p>
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<blockquote>
<p class="MsoPlainText">Liebe Herren!</p>
<p class="MsoPlainText">Da mich die Hacks-Site zum Kommentieren nicht mehr reinläßt, auf diesem Weg:</p>
<p class="MsoPlainText">Klingt spannend, diese Tagung vom letzten Samstag. Wäre ich gern hingekommen. Leider war ich nicht da. Schreibt zumindest die <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1108/feuilleton/0012/index.html" target="_blank">Berliner Zeitung</a>, die auch von einer Suhrkamp-Ausgabe der &#8220;Maßgaben&#8221; weiß. Auch das klingt interessant. Auch damit hatte ich nichts zu tun. Werd mir wohl mehr Mühe geben müssen.</p>
<p class="MsoPlainText">Gutgelaunt grüßt: Dath</p>
</blockquote>
<p class="MsoPlainText">Nachricht an den Gutgelaunten: Das »<a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/183762.sehnsucht-nach-klarheit.html" target="_blank">Neue Deutschland</a>« vermerkt heute, dass er doch da war. Wir können also beruhigt sein; all die Dath-Anekdoten, die uns von der Hacks-Tagung hinterbracht worden sind, sind wahrscheinlich genau so erstunken und erlogen, wie wir uns das schon gedacht haben, aber sie haben offensichtlich doch immerhin so viel Substanz wie die von Pasiphae hinterbrachten Hacks-Anekdoten.</p>
<p class="MsoPlainText">
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		<title>»Appell an die bessere Möglichkeit«</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Nov 2010 18:52:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VAT</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Reflektionen]]></category>

		<category><![CDATA[Peter Hacks Gesellschaft e.V.]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir wissen aus sicherer Quelle, dass die dritte Hacks-Tagung in Berlin am vergangenen Wochenende die beste bisher veranstaltete gewesen ist, und wir gratulieren der Peter Hacks Gesellschaft e.V. dazu, nicht nachzulassen, sondern das Niveau kontinuierlich zu steigern. Das Presseecheo war, bisher, schwach, aber in der Berliner Zeitung findet sich ein langer und absolut lesenswerter Artikel:
Mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir wissen aus sicherer Quelle, dass die dritte <a href="http://www.peter-hacks-gesellschaft.de/tagung.html" target="_blank">Hacks-Tagung</a> in Berlin am vergangenen Wochenende die beste bisher veranstaltete gewesen ist, und wir gratulieren der Peter Hacks Gesellschaft e.V. dazu, nicht nachzulassen, sondern das Niveau kontinuierlich zu steigern. Das Presseecheo war, bisher, schwach, aber in der <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1108/feuilleton/0012/index.html" target="_blank">Berliner Zeitung</a> findet sich ein langer und absolut lesenswerter Artikel:</p>
<blockquote><p>Mit Ausnahme des Literaturprofessors Theodore Ziolkowski aus  Princton/USA [...] trugen ausnahmslos junge, teils noch nicht  promovierte Wissenschaftler ihre Gedanken vor, denen naturgemäß jedes  nostalgische, sentimentale Herangehen an Hacks fremd ist, die sich als  außerordentlich kenntnisreich erwiesen.</p></blockquote>
<p>Solange es solchen akademischen Nachwuchs gibt, ist Deutschland nicht verloren.</p>
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		<title>Monatsübersicht (November 2010)</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Nov 2010 18:45:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VAT</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Reflektionen]]></category>

		<category><![CDATA[Monatsübersicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Unsere Sammlung von Fundstellen und Ereignissen: Peter Hacks im Netz und andernorts. Ohne Gewähr, dafür mit Pepp.
8. November 2010 - »Dazu passt seine Hommage an die „sozialistische Klassik“ und „Hausgott“  Peter Hacks, dessen ohnehin schon wagemutig eingedampfte Kurzlyrik  Tschirpke, na was wohl, einkürzt.«
1. November 2010 - Heidi Urbahn de Jauregui äußert sich im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unsere Sammlung von Fundstellen und Ereignissen: Peter Hacks im Netz und andernorts. Ohne Gewähr, dafür mit Pepp.</p>
<p>8. November 2010 - »Dazu passt <a href="http://www.allgemeine-zeitung.de/region/kultur/theater/9610081.htm" target="_blank">seine</a> Hommage an die „sozialistische Klassik“ und „Hausgott“  Peter Hacks, dessen ohnehin schon wagemutig eingedampfte Kurzlyrik  Tschirpke, na was wohl, einkürzt.«</p>
<p><span id="more-5109"></span>1. November 2010 - Heidi Urbahn de Jauregui äußert sich im aktuellen »<a href="http://www.rotfuchs.net/Zeitung/Aktuell/RF-154-11-10.pdf" target="_blank">RotFuchs</a>« ausführlich zur »Berlinischen Dramaturgie«:  »Als Hacks nach längerer Unterbrechung Ende 1988 junge Autoren zu Gesprächen über Dramaturgie einlädt, hofft er auf eine Zukunft, die dem Land nicht mehr bevorsteht.«</p>
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		<title>Monatsübersicht (Oktober 2010)</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Oct 2010 08:26:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VAT</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Reflektionen]]></category>

		<category><![CDATA[Monatsübersicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Unsere Sammlung von Fundstellen und Ereignissen: Peter Hacks im Netz und andernorts. Ohne Gewähr, dafür mit Pepp.
28. Oktober 2010 - Reinhard Wengierek mag einmal den Peter Hacks nicht, das aber sehr gern: »[...] aristokratisch kalten Altstalinisten [...] selbsternannt einziger Lordsiegelbewahrer des Klassischen [...] Hacks machte den kalt und hoch tönenden Einpeitscher [...] Goethe, selbstverständlich von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unsere Sammlung von Fundstellen und Ereignissen: Peter Hacks im Netz und andernorts. Ohne Gewähr, dafür mit Pepp.</p>
<p>28. Oktober 2010 - <a href="http://www.kultiversum.de/Schauspiel-Theaterheute/Wengierek-was-guckst-du-52.html">Reinhard Wengierek</a> mag einmal den Peter Hacks nicht, das aber sehr gern: »[...] aristokratisch kalten Altstalinisten [...] selbsternannt einziger Lordsiegelbewahrer des Klassischen [...] Hacks machte den kalt und hoch tönenden Einpeitscher [...] Goethe, selbstverständlich von Hacks vertreten [...] Sammlung von Lehrstückchen über ästhetische Kriegsführung [...] Was da für Schlachten geschlagen wurden; freilich immer hinter gut geschlossenen Türen.« Usw. usf.</p>
<p>28. Oktober 2010 - Martin Jürgens mag in <a href="http://www.konkret-verlage.de/kvv/kh.php?jahr=2010&amp;mon=11" target="_blank">KONKRET 11/2010</a> den Peter Hacks, das aber sehr ungern: »Hacks&#8217; dem Pathos durchaus zugewandtes Formbewußtsein gilt keinem verselbständigten Fetisch namens Staat, Partei oder Ordnung, sondern dem sich in der Welt vergegenständlichenden Menschen [...]« Usw. usf.</p>
<p><span id="more-5099"></span>23. Oktober 2010 - Dorothea von Törne bespricht in »<a href="http://www.welt.de/print/die_welt/vermischtes/article10484545/Ich-mag-einmal-nicht-klassenkaempfen.html">Die literarische Welt</a>« das sechste Heft des Hacks-Zentralorgans: »Ulbrichts Bauchredner begann am Boulevard: Die Zeitschrift &#8220;<a href="http://www.vat-mainz.de/programm/sachbuch/argos/argosheftnr6.php">Argos</a>&#8221; entzaubert den Klassiker Peter Hacks«</p>
<p>23. Oktober 2010 - Die kommunistische Tageszeitung »<a href="http://www.jungewelt.de/2010/10-23/043.php">junge Welt</a>« treibt possierlichen Schabernack: »Und beginnen wir mit seinem ersten Film, frei nach Felix Bartels in seinem zumindest hübsch geschriebenen Peter-Hacks-Essay &#8216;<a href="http://www.vat-mainz.de/programm/sachbuch/editionneueklassik/bartelsleistungdemokratie.php">Leistung und Demokratie</a>&#8216;: &#8216;Was spricht dagegen dagegen, den Anfang beim Anfang zu machen?&#8217; Nix.«</p>
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		<title>Die Irren haben Ausgang</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Oct 2010 06:26:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VAT</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Reflektionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht nur das FAZ-Feuilleton  zählt die Werke der langjährigen Donald-Duck-Bearbeiterin Erika Fuchs mittlerweile zu den wichtigsten der deutschen Nachkriegsliteratur: Sie war für Westdeutschland das, was Peter Hacks für die DDR war.
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			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33495/1.html">Nicht</a> nur das FAZ-Feuilleton  zählt die Werke der langjährigen Donald-Duck-Bearbeiterin Erika Fuchs mittlerweile zu den wichtigsten der deutschen Nachkriegsliteratur: Sie war für Westdeutschland das, was Peter Hacks für die DDR war.</p></blockquote>
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		<title>Hacks verstehen</title>
		<link>http://www.peter-hacks.de/2010/10/mitteilungen/edition-neue-klassik/hacks-verstehen/</link>
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		<pubDate>Sun, 03 Oct 2010 17:40:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VAT</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Edition Neue Klassik]]></category>

		<category><![CDATA[Felix Bartels]]></category>

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		<description><![CDATA[Ab morgen liefert der VAT Verlag Andre Thiele als dritten Band der »Edition Neue Klassik« das Buch »Leistung und Demokratie« von Felix Bartels aus. Es handelt sich um einen Essay von 190 Seiten Umfang. Sein Gegenstand ist das Werk von Peter Hacks, besser gesagt: Die »Struktur hinter der Struktur« im Werk von Peter Hacks. Hören [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ab morgen liefert der VAT Verlag Andre Thiele als dritten Band der »Edition Neue Klassik« das Buch »<a href="http://www.vat-mainz.de/programm/sachbuch/editionneueklassik/bartelsleistungdemokratie.php" target="_blank">Leistung und Demokratie</a>« von Felix Bartels aus. Es handelt sich um einen Essay von 190 Seiten Umfang. Sein Gegenstand ist das Werk von Peter Hacks, besser gesagt: Die »Struktur hinter der Struktur« im Werk von Peter Hacks. Hören wir <a href="http://www.felix-bartels.de/2010/10/03/leistung-und-demokratie/" target="_blank">den Autor</a>:</p>
<blockquote><p>Die Untersuchung ist entstanden im Winter 2008/09, und ich habe sie lange zurückgehalten, weil sie als Teil eines größeren Projektes  geplant war, dessen Realisierung sich nunmehr aus Zeit- und  Kraftgründen zerschlagen hat. Damals konnte ich noch nicht ahnen, daß  ihre Veröffentlichung mit einem medialen Rummel um ein ganz ähnliches  Thema zusammenfällt. Ich kann indes versprechen: Bei mir geht es kaum um  Biologie (gar nicht um Genetik), und der Leistungsträger, wiewohl er in  meinem Buch Verteidigung findet, wird nicht zum alleinigen Inhaber des  Rechts gemacht. Vermittlung also statt Spaltung. Ich mußte Thilo  Sarrazins letztes Buch nicht kennen, um in der Frage, wie die  Gesellschaft mit ihren Leistungsträgern und die Leistungsträger mit  ihrer Gesellschaft umgehen, zu einem vernünftigen Standpunkt zu kommen.  Es bedurfte weder der Anregung noch der Abstoßung durch äußerliche  Skandale, sondern einfach eines möglichst gründlichen und möglichst  sinnvollen Umgangs mit dem Stoff, an dem ich dieses Thema durchspiele.  Und dieser Stoff ist Peter Hacks.</p></blockquote>
<p><span id="more-5087"></span>Bartels stellt vier Fragen: »Wieviel Genie verträgt die Gesellschaft? Wieviel Gesellschaft verträgt  das Genie? Kann ein Staat auf Leistungsträger verzichten? Kann er mit  ihnen rechnen?« Und er findet auf alle vier Fragen eine umfassende Antwort.</p>
<p>Wir machen uns keine Sorgen: Felix Bartels weiß zu viel, denkt zu eigenständig und schreibt zu gut, als daß das Buch gelesen werden wird. Denn die meisten selbst der wenigen, die sich mit Peter Hacks über die Feuilletonebene hinaus beschäftigen, wollen sich bei Meinungen, Geisterdiskussionen und Weltanschauungen wohl und geborgen fühlen, statt wissenschaftlich-systematisch zu ergründen, was Hacks war und was er wollte.</p>
<p>Für alle anderen liegt der Band bereit.</p>
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		<title>Hacks fällt der Unordnung ins Wort</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Oct 2010 21:03:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VAT</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Reflektionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Überschrift ist ein treffendes Motto.  Und von wem ist sie?
Der Dichter, Dramatiker und Kinderkenner Peter Hacks (1928-2003) hat  einmal ein schönes, verrücktes, kleines Gedicht geschrieben, das heißt  „Die Katze wäscht den Omnibus“ [...] Hacks fällt der Unordnung ins Wort [...] Und dichtet eine neue, andere  Unordnung herbei [...]
Das alles in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Überschrift ist ein treffendes Motto.  Und von wem ist sie?</p>
<blockquote><p>Der Dichter, Dramatiker und Kinderkenner Peter Hacks (1928-2003) hat  einmal ein schönes, verrücktes, kleines Gedicht geschrieben, das heißt  „Die Katze wäscht den Omnibus“ [...] Hacks fällt der Unordnung ins Wort [...] Und dichtet eine neue, andere  Unordnung herbei [...]</p></blockquote>
<p>Das alles in der - wrumm! - Frankfurter Zeitung für Deutschland, geschrieben von <a href="http://www.faz.net/s/RubE6BAC0D6D45F4CB6B5F1073FB777F635/Doc~E14F9985358EC4DAB9B98AD42BF68AE9E~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Volker Weidermann</a>. Erinnert sich noch wer an dessen »Geschichte der deutschen Literatur« von 2006? Wir haben sie nicht zur Hand, wüssten aber zu gern, was darin über Hacks steht. Uns schwant, es war nicht ganz so freundlich wie die heutige Besprechung.</p>
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		<title>Hacks im Lauf</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Oct 2010 20:14:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VAT</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Reflektionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus - wrumm! - Hamburg Neues, und das geht so: »konkret« hört nicht auf das, was die Peter Hacks Seite sagt und die Peter Hacks Seite hört nicht auf das, was »konkret« sagt, aber irgendwie haben wir uns immer was sagen gehört.  - Letztens hatten wir Gelegenheit, die Peter Hacks Seite in »konkret« erwähnt zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus - wrumm! - Hamburg Neues, und das geht so: »konkret« hört nicht auf das, was die Peter Hacks Seite sagt und die Peter Hacks Seite hört nicht auf das, was »konkret« sagt, aber irgendwie haben wir uns immer was sagen gehört.  - <a href="http://www.peter-hacks.de/2010/08/mitteilungen/reflektionen/wir-in-%C2%BBkonkret%C2%AB/#more-4999" target="_blank">Letztens</a> hatten wir Gelegenheit, die Peter Hacks Seite in »konkret« erwähnt zu finden, mit einem nebensächlichen Witz, der so endete:</p>
<blockquote><p>Aber <a href="http://polittbuero.blog.de/2010/07/31/faz-dath-polittbuero-3-9078076/">in den Raum stellen</a> wird man es ja wohl noch dürfen!</p></blockquote>
<p><span id="more-5073"></span>Das war eine ironische Wendung und bezog sich (per Link) wiederum auf den Polittbüro-Blog, der übrigens mittlerweile seinerseits die ganze Sache fröhlich kommentiert.  - Nun also nimmt Hermann L. Gremliza - wir haben schon Geringere inspiriert! - unsere maue Pointe und macht daraus im »Express« eine Attacke gegen Alexander Cammanns groteske <a href="http://www.zeit.de/2010/34/Peter-Hacks" target="_blank">Hacks-Homestory</a> im Fachblatt für Poetenunterwäsche, der ZEIT:</p>
<blockquote><p>Man wird doch noch fragen dürfen, sagte sich der Alexander Cammann von der »Zeit«, und fragte:</p>
<p><em>War der Kommunist Hacks nicht doch ein Konservativer, ein Reaktionär? Links- wie Rechts-Hacksianer werden darüber ewig streiten</em>.</p>
<p>Während sich die linken und, aus Frankfurt, der eine rechte Verehrer des Dichters über den Cammann, sein Blatt und seine Frage so einig sein dürften, wie Stalin und Venus bei Hacks [...]</p></blockquote>
<p>Wir finden es nicht fair, Martin Mosebach nicht mitzuzählen, wobei der, so, wie wir ihn einschätzen, über Cammann zwar etwas suaviterer in modo als Gremliza, aber nichtsdestotrotz etwas fortiterer in re als selbst Schirrmacher urteilen würde. - Gremliza jedenfalls gibt dem roten Hengst die Sporen:</p>
<blockquote><p>Wenn irgendwelche Liberalen oder andere Reaktionäre mal wieder fragen sollten, ob der Dichter ein Kommunist war oder einer ihrer Sorte, schicken wir, der Aufklärung halber, gern die Sowjetmacht mit einem Hacks im Lauf vorbei.</p></blockquote>
<p>»Sowjetmacht« hier wie im Hacks-Gedicht »Venus und Stalin« als nur mitsammen der Liebe, symbolisiert durch die Blume im Lauf, vorstellbar. - Uns aber fiel bei Gremlizas Witz ein: »Den Peter Hacks in seinem Lauf / Hält weder Ochs noch Esel auf.«</p>
<p>Letzteren beiden will »konkret« im kommenden, elften Heft des Jahres kräftig vors Schienbein treten:</p>
<blockquote><p>Peter Hacks auf der Bühne. Die zweifelhafte Renaissance eines großen Dichters.</p></blockquote>
<p>Natürlich finden wir das spannend, aber in gewisser Weise auch jetzt schon faul. Das ist doch nichts anderes als das, was auch Cammann will: Die Dinge, die Hacks betreffen, zweifelhaft finden. Hallo, Genossen, aufgewacht, und erkennet Eure Macht! Alles Denken stehet still, wenn Ihr nur wollt, was jeder will.</p>
<p>Erstens, man steht nicht im Stau, man ist der Stau. Auch wer sich gegen die »Hacks-Renaissance« positioniert, ist Teil der »Hacks-Renaissance«. Zweitens, es gibt keine »Hacks-Renaissance«. Was es gibt, sind zwei Dinge: Wissenschaft und Kulturgelärm. Über das Kulturgelärm mag man sich amüsieren, aber die Wissenschaft braucht einen Betrieb, von dem sie leben kann, und Betriebe bedeuten eben unweigerlich Geklapper. Es kommt nicht darauf an, gegen das Geklapper zu sein, sondern darauf, die Wissenschaft voranzutreiben.</p>
<p>Aber leider hört in Hamburg wahrscheinlich wieder mal keiner auf das, was wir sagen.</p>
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		<title>Das heißt im Subtext</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Oct 2010 17:05:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VAT</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Reflektionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Einen kleinen, geteerten Zu- und Abfahrtsweg wollten wir wohl gern haben, aber nun hat man uns vor unser kleines, bescheidenes Haus im Grünen des Geistes eine Autobahn hingebaut, die »Hacks-Renaissance« genannt wird, und auf der tagaus, tagein - wrumm! wrumm! - die Hacks-Ereignisse an uns vorbeibrausen. Eben war&#8217;s noch die Inszenierung von »Die Sorgen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einen kleinen, geteerten Zu- und Abfahrtsweg wollten wir wohl gern haben, aber nun hat man uns vor unser kleines, bescheidenes Haus im Grünen des Geistes eine Autobahn hingebaut, die »Hacks-Renaissance« genannt wird, und auf der tagaus, tagein - wrumm! wrumm! - die Hacks-Ereignisse an uns vorbeibrausen. Eben war&#8217;s noch die Inszenierung von »Die Sorgen und die Macht« am DT in - wrumm! - Berlin, da wird in  - wrumm! - Dresden Uwe Tellkamps Roman »Der Turm« auf die Bretter d. d.  W. b. gebracht - of all the novels - und mit dem »Turm« eben auch Eschloraque, also Hacks bzw. »Hacks«. Und während wir noch sinnen, wie man dieses Ereignis publizistisch auf dieser Seite ansprechend verwerten könnte, da - wrumm! - lesen wir dies:</p>
<p><span id="more-5059"></span></p>
<blockquote><p>Der Dogmatiker &#8230; Der große Autor und Marxist &#8230; marxistischer Poeta doctus &#8230; versammelte &#8230; seine  Adepten um sich &#8230; Rhetoriker und amüsant plaudernden Oberlehrer kennen &#8230; seine  Schüler &#8230; in seine dogmatischen Einsichten &#8230; Großmeister &#8230; Autorität &#8230; gesetzgeberisch &#8230; Die Schülerrunde um Hacks &#8230; Selbstkult des  Peter Hacks &#8230; historisch-marxistischen Perspektive &#8230; zum Teil  verblüffend, doch &#8230; Sophistik &#8230; Rettung  der DDR-Ideologie &#8230; Hacks dekretiert &#8230; weniger ungewöhnlich als autoritär. Jeder Zweifel am  Richtigen muss ausgemerzt werden. Wir wahren Erben der Tradition, wir  Marxisten, heißt das im Subtext, liegen richtig und das können unsere  Diskussionen beweisen. Dieser Problemlösungszwang &#8230;</p></blockquote>
<p>Wilhelm Hindemith hat sich wirklich Mühe gegeben, sich selbst etwas zu Hacks zu denken, aber es kommt dann doch nur heraus, was alle zu Hacks denken, jedenfalls wenn der Teufel es will, und sie die <a href="http://www.badische-zeitung.de/kultur-sonstige/der-dogmatiker--36127570.html">Badische Zeitung</a> lesen müssen. Und während man sich freut, dass so immerhin die von Thomas Keck und Jens Mehrle verantwortete »Berlinische Dramaturgie« einmal mehr die Beachtung erfährt, die sie verdient, stößt man auf <a href="http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/kultur/literatur/der-kommunistische-dandy--36127557.html">dies</a>, und es dauert einen Moment, bis man kapiert, dass dort nicht derselbe Artikel einfach zweimal abgedruckt wurde, es ist aber von Michael Braun:</p>
<blockquote><p>Der kommunistische Dandy &#8230; geistesaristokratischer Arroganz &#8230; der unberechenbarste Schriftsteller der DDR &#8230; fortgesetzten  Kokettieren mit dem Stalinismus &#8230; Reizfigur &#8230; Hacks-Kult &#8230; sondern auch von einem bekennenden  Konservativen wie Martin Mosebach &#8230; einer seiner eloquentesten  Hagiographen, der Schriftsteller Dietmar Dath, mit einem devoten  Nachwort versehen &#8230;  ein Autor dieses Formats  &#8230; zu einem kanonischen Autor nobilitiert &#8230; zweifelhaft  &#8230; linksfundamentalistischen Verblendung &#8230; einen Autor entdecken &#8230; Kunstfertigkeit geradezu  atemberaubend &#8230; meist nur abstrakt und verstaubt &#8230; polemischer Esprit &#8230; Meisterstücke der Essayistik &#8230; Furor &#8230; zur Virtuosität entwickelt.</p></blockquote>
<p>Usw. usf., ad infinitum. Einerseits, andererseits. Einerseits! Andererseits!!</p>
<p>Was heißt das nun im Subtext? - Hacks lesen! Baden meiden.</p>
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		<title>Zur Inszenierung von »Die Sorgen und die Macht«</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Oct 2010 06:08:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VAT</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Wortmeldungen]]></category>

		<category><![CDATA[Die Sorgen und die Macht]]></category>

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		<description><![CDATA[Uns wurde freundlicher Weise gestattet, den folgenden Austausch des Theaterregisseurs Manfred Dietrich mit dem Dramaturgen Claus Caesar zu veröffentlichen. Herr Dietrich hat selbst Hacks inszeniert, Herr Caesar war maßgeblich an der Aufführung von »Die Sorgen und die Macht« am DT in Berlin beteiligt:
Sehr geehrter Herr Caesar,
habe mich sehr über die Aufführung &#8220;Sorgen und die Macht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Uns wurde freundlicher Weise gestattet, den folgenden Austausch des Theaterregisseurs <a href="http://www.manfreddietrich.de/" target="_blank">Manfred Dietrich</a> mit dem Dramaturgen <a href="http://www.deutschestheater.de/ensemble/dramaturgie/claus_caesar/" target="_blank">Claus Caesar</a> zu veröffentlichen. Herr Dietrich hat selbst Hacks inszeniert, Herr Caesar war maßgeblich an der Aufführung von »Die Sorgen und die Macht« am DT in Berlin beteiligt:</p>
<blockquote><p>Sehr geehrter Herr Caesar,</p>
<p>habe mich sehr über die Aufführung &#8220;Sorgen und die Macht &#8221; gefreut.</p>
<p><span id="more-5056"></span>Intelligent, spannend montiert und sorgfältig inszeniert. Ein großartiger Bühnenbildeinfall &#8230;</p>
<p>Schön auch Ihr Programmheft mit den erhellenden Interview und den schönen Bildern.</p>
<p>Aber:</p>
<p>Ich vermisse Quellenangaben, woher die Zusätze zum Stücktext sind.</p>
<p>Der unvoreingenommene Zuschauer dringt nicht in die montierten Zusätze ein und denkt z.B. die Einfügung aus &#8220;Fafner&#8221; ist &#8220;Sorgen&#8221;-Text &#8230;</p>
<p>Aber ganz fragwürdig finde ich das (übrigens sehr gut vorgetragen) Biermann Lied &#8220;So oder so &#8230;&#8221; Es wird auf der Bühne nicht weiter kommentiert - aber der Zuschauer meint, es ist ein Hacks-Lied. Also wenn ich Biermann wäre, würde ich protestieren und wenn ich Hacks wäre, auch.</p>
<p>Hier wäre eine Quellenangabe im Programmheft zumindest angemessen, wenn diese auf der Bühne nicht stattfindet.</p>
<p>Aber dessen ungeachtet wird Hacks am würdigen Ort eindrucksvoll vorgestellt und der heutige Zuschauer kann sich seine Meinung dazu bilden, je nach seinem Verhältnis zum Dichter, zur Zeit &#8230;</p>
<p>Ich wünsche der Aufführung viele Vorstellungen!</p>
<p>Vorschlag: Vielleicht können Sie gemeinsam mit seinem Verlag eine Soundtrack CD produzieren?</p>
<p>Mit kollegialen Grüßen,<br />
Manfred Dietrich</p></blockquote>
<p>Die Antwort erfolgte am 29.9.2010:</p>
<blockquote><p>Sehr geehrter Herr Dietrich,</p>
<p>vielen Dank für Ihre freundliche Mail, und ich will auch nicht verhehlen, dass es mich freut, dass die Vorstellung Ihnen gefallen hat. Ihren Hinweis auf die fehlenden Verweise im Programmheft formulieren Sie völlig zu recht, allerdings gibt es einen produktionsbedingten Grund dafür, warum sie nicht darin auftauchen. Das Heft musste Montagmittag in den Druck, die Premiere aber war erst am Samstag. Erst in dieser letzten Woche hat sich in den Abläufen entschieden, welche der fremden Texte tatsächlich bleiben würden, zwei sind auch erst dann dazu gekommen. Und unvollständige oder falsche Übersichten finde ich noch unangenehmer als fehlende. So kam die Lücke zustande.</p>
<p>Herzliche Grüße,<br />
Claus Caesar</p></blockquote>
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		<title>Die Randgruppen berühren sich</title>
		<link>http://www.peter-hacks.de/2010/09/mitteilungen/reflektionen/die-randgruppen-beruhren-sich/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Sep 2010 19:07:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VAT</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Reflektionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Überschrift mussten wir einfach machen. Und sie hat sogar etwas mit Peter Hacks zu tun:
Und Peter Hacks? &#8220;Der verkauft sich im Osten wie im Westen&#8221;, lacht  Oehme. Zahlen spielen da keine Rolle. Hier handelt es sich um einen Fall  von Literaturdenkmalpflege. Mit Raffinesse. An den Suhrkamp-Verlag hat  Oehme die Lizenz für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Überschrift mussten wir einfach machen. Und sie hat sogar etwas mit Peter Hacks zu tun:</p>
<blockquote><p>Und Peter Hacks? &#8220;Der verkauft sich im Osten wie im Westen&#8221;, <a href="http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&amp;atype=ksArtikel&amp;aid=1277474087464" target="_blank">lacht  Oehme</a>. Zahlen spielen da keine Rolle. Hier handelt es sich um einen Fall  von Literaturdenkmalpflege. Mit Raffinesse. An den Suhrkamp-Verlag hat  Oehme die Lizenz für Hacksens Aufsätze &#8220;Die Maßgaben der Kunst&#8221;  vergeben. Eine indirekte Werbemaßnahme, um Hacks im Westen  durchzusetzen. Man leistet sich also kleine Abenteuer. So hat der  Germanist Oehme, der in Leipzig über Schiller promovierte, bei  Eulenspiegel und im Hamburger Konkret Literaturverlag die Hacks-Polemik  &#8220;Zur Romantik&#8221; auf den Markt getragen. Man brachte es auf identische  Verkaufszahlen in Ost und West. Die Randgruppen berühren sich.</p></blockquote>
<p>Ein kurioser, absolut lesenswerter Artikel von Christian Eger zu einigen Realitäten im Ost-West-Verhältnis.</p>
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