Archive für 'Dauerthemen'

Merkwürdigerweise von der FAZ

Aufgrund von unerwarteten Schwierigkeiten und der für die Leipziger Buchmesse notwendigen Arbeiten hat die Bremer Inszenierung von Der Schuhu und die fliegende Prinzessin auf dieser Seite bei weitem zu wenig Beachtung gefunden. Wir holen dies, wie manches, jetzt umgehend nach.

Thomas Irmer hat auf nachtkritik.de eine etwas impressionistische, aber absolut lesenswerte Besprechung vorgelegt:

Dass Peter Hacks wieder salonfähig ist, wurde merkwürdigerweise von der FAZ angestiftet. Selbst seine kühnsten Bemerkungen zum Untergang des Sozialismus und Sieg des Kapitals werden heute von einer Bewundererphalanx goutiert, die vom konservativen Martin Mosebach bis zum neulinken Dietmar Dath reicht. Nur die Theater haben bislang das Niveau der Debatte unterschätzt, die natürlich auch auf die Neuentdeckung seines Werks aus ist.

Die Bewunderer werden goutieren, dass sie als Phalanx wahrgenommen werden.

Messegeplauder

Der VAT Verlag André Thiele nimmt erstmals an der Frankfurter Buchmesse teil (Halle 4.1 Stand D 151). Dabei ergeben sich auch zahlreiche Gespräche rund um Publikationsvorhaben zu Peter Hacks. Wir notieren hier täglich den neuesten Tratsch und Klatsch zu diesem Thema. Es gilt natürlich: keine Gewähr!

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Links auf die Peter Hacks Seite

Wir verzeichnen hier neu entdeckte Links auf die Seite zum Dichter. Dabei beschränken wir uns auf separate Links, melden also solche nicht, die in Meldungen und Artikeln stehen.

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Zum Tod des Dramatikers Jochen Berg

Am 25. Juni ist der Dramatiker Jochen Berg im Alter von 61 Jahren in Berlin gestorben.

Berg war von 1974 bis 1991 Hausautor am Deutschen Theater in Berlin. Damit nahm er eine Position ein, die in der DDR oft Dramatiker bekleideten, die von den Theaterleuten zwar geschätzt, von den Behörden aber verboten wurden. Keines seiner Stücke durfte in der DDR aufgeführt werden, deshalb fanden die Uraufführungen von Bergs Werken bis zur Wende an westdeutschen Bühnen statt.

Mit Peter Hacks stand Jochen Berg im regen Briefkontakt.

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Zur Ronald M. Schernikau - Biographie

Meldungen rund um Matthias Frings, Der letzte Kommunist. Das traumhafte Leben des Ronald M. Schernikau, Berlin: Aufbau Verlag 2009, 450 S., geb., 19,95 €.

Ronald M. Schernikau war ein Freund von Peter Hacks, sie pflegten einen regen Briefwechsel. Im September 1989 siedelte Schernikau nach Ostberlin über, zwei Jahre später starb er.

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Parasiten, Wirtstiere und Google

antigoogle-1bEin deutscher Professor nennt Verleger und Autoren öffentlich Parasiten und Tiere. Worum geht’s?  - Das US-Unternehmen Google will das Urheberrecht beseitigen. Im Namen des Fortschritts, natürlich. Denn der Fortschritt ist ein Konzern aus Mountain View in Kalifornien.

Wir dokumentieren hier zentrale Wortmeldungen zur Sache. Der VAT Verlag Andre Thiele unterstützt den Appell für Publikationsfreiheit und Wahrung der Urheberrechte und bittet Autoren, Kollegen und Leser, sich anzuschließen.

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Gespräche der Peter-Hacks-Gesellschaft

Die Peter-Hacks-Gesellschaft startet im Herbst 2009 die Veranstaltungsreihe Hacks-Gespräche. Karl-Heinz Müller, ehemaliger Chefdramaturg am Deutschen Theater in Berlin, empfängt im Max-Lingner-Haus in Berlin-Pankow Gäste. Wir dokumentieren hier die Abende und ggf. Pressereaktionen:

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Zum Tod von Anna Elisabeth Wiede

Der Tod ist wohl die einzige Frage, vor der alle Antworten des Lebens versagen. Wir hatten heute die traurige Nachricht von ihrem Ableben weiterzuleiten, die uns eben der Eulenspiegel Verlag übermittelt hat.

Wir tun das in aller Stille und mit allem Respekt, den ein Menschenleben verdient. Die Peter Hacks Seite gedenkt Anna Elisabeth Wiedes als einer bemerkenswerten Schriftstellerin und lebenslangen Begleiterin ihres Mannes Peter Hacks. Beides wird ein Grund sein, sich auch künftig mit ihrem Leben und Werk zu beschäftigen.

In dieser Meldung dokumentieren wir die Reaktionen auf den Tod von Frau Wiede.

Wenn Sie Ihrer Trauer Ausdruck verleihen wollen, können Sie dies gern mit einem Kommentar tun. Wir bitten Sie, dabei auf angemessene Form achten. Für freie Diskussionen steht dieser Kommentarbereich nicht zur Verfügung.

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„Eine verbotene Liebe“ - Fürstinmutter oder Freifrau?

Das Stück „Eine verbotene Liebe“ hatte im April 2009 an der Neuen Bühne Senftenberg Premiere, Autor und Regisseur war Sewan Latchinian. Bei dem Stück handelt es sich um die Dramatisierung eines Sachbuches von Ettore Ghibellino, in dem materialreich die These vertreten wird, dass nicht die Freifrau Charlotte von Stein die Geliebte von Goethe gewesen sei, sondern vielmehr die Fürstinmutter Anna Amalia selbst. Welche Auswirkungen hat diese Darlegung für Peter Hacks’ Stück: „Ein Gespräch im Hause Stein über den abwesenden Herrn von Goethe“?

Wir verfolgen und dokumentieren hier die Diskussion.

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