Uraufführung von »Der Maler des Königs«

Hacks’ Drama »Der Maler des Königs« gehört zum Spätwerk, nimmt in diesem allerdings eine Sonderstellung ein, weil es weniger gesellschaftliche Fragen, als vielmehr die Frage nach Position und Funktion des Künstlers in der Gesellschaft und im Staat in Angriff nimmt und augenscheinlich die Bedeutung von persönlicher Konkurrenz für die Kunst behandelt.

Der Drei Masken Verlag, München - Hacks’ Theaterverlag - meldet nun die Uraufführung des 1991 veröffentlichten Werkes:

Am 11. Dezember 2010 findet am Südthüringischen Staatstheater Meiningen eine mit Spannung erwartete Uraufführung statt: Eines der späten Theaterstücke Peter Hacks’ wird zum ersten Mal auf der Bühne zu sehen sein: DER MALER DES KÖNIGS, entstanden 1991, eine Parabel auf Untergangs- und Wendezeiten transportiert eine resignative Grundstimmung und besticht durch seine sprachliche Leichtigkeit.

Ob die Inszenierung dem dem Stück gerecht werden kann, dafür lassen sich den wenigen Informationen wenig stichhaltige Hinweise entnehmen:

Die Komödie “Der Maler des Königs” um Aufstieg und Fall der rivalisierenden Rokoko-Meister, stammt von Peter Hacks, dem wohl berühmtesten Dramatiker der DDR, der mit seinem Stück “Ein Gespräch im Hause von Stein über den abwesenden Herrn von Goethe” auch die bundesdeutschen Bühnen im Sturm eroberte.

Das Theater Meinigen selbst lässt noch wenig erahnen:

Die 1991 entstandene Parabel auf Untergangs- und Wendezeiten kommt nun in den Kammerspielen zur Uraufführung. In ihr thematisiert der 1955 in die DDR eingereiste Autor das Zusammenwirken von Kunst, Politik und Gesellschaft.

Wir warten mit einiger Spannung und hoffen auf Nachrichten zu Art und Güte der Inszenierung, die ja doch als Uraufführung eine besondere ist.

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