Wir in »konkret«

Also das ist mal ein Spaß und eine Ehre. In der September-Ausgabe der Zeitschrift konkret werden wir zitiert:

Im letzten Heft war anstelle der Kolumne des kurzzeitig erkrankten Herausgebers ein Kommentar von Dietmar Dath erschienen (nochmals Dank, Dietmar!). Prompt meldete am 1. August die Peter-Hacks-Seite (www.peter-hacks.de):

Ist Dietmar Dath in Wirklichkeit nicht nur für den unpäßlichen Hermann L. Gremliza eingesprungen, sondern hat nach Bolschewistenart gegen ihn geputscht und übernimmt nun die Herausgeberschaft bei KONKRET? Anders gefragt: Verwalten “Neues Deutschland”, KONKRET und “Frankfurter Allgemeine Zeitung” das Erbe von Peter Hacks zukünftig gemeinsam? Wir wissen es nicht. Aber in den Raum stellen wird man es ja wohl noch dürfen!

Und da lassen wir es nun für eine Weile stehen.

Das Zitat stimmt sogar fast. In der Rubrik Monatsübersicht (August 2010) hatten wir gemeldet:

1.8.2010 - Ist Dietmar Dath in Wirklichkeit nicht nur für den unpässlichen Hermann L. Gremliza eingesprungen, sondern hat nach Bolschewistenart gegen ihn geputscht und übernimmt nun die Herausgeberschaft bei konkret? Anders gefragt: Verwalten Neues Deutschland, konkret und Frankfurter Allgemeine Zeitung das Erbe von Peter Hacks zukünftig gemeinsam? Wir wissen es nicht. Aber in den Raum stellen wird man es ja wohl noch dürfen!

Es fehlen in der alten Tante »konkret« also nur die Hyperlinks, was wir gerne nachsehen wollen. Damit aber kein Missverständnis aufkommt, weisen wir darauf hin, dass der zweite Link zu folgender Spekulation im Polittbüro-Blog führt:

Ein Leser schrieb uns dazu:

Man wünscht Gremliza gute Genesung, hoffentlich nichts Übles. Aber dass sie Dath den Herausgeber-Kolumnist machen lassen (mit einem schlechten, z.T. reaktionären Text), meine Güte, sind die völlig von der Spur, ist das die Zukunft der Konkret, Dath als Nachfolgeregelung? Sehr irritierend, man denkt ja doch immer noch, das ist Bewußtlosigkeit, Verlust der Selbstkontrolle, Angst vor Bedeutungsverlust und nachfolgende Dummstellerei, und rätselt rum, aber Ihr habt es ja bereits vollständig aufgeklärt.

Später ergänzte der Blog dann noch dies:

Ein weiterer Kommentar:

03.08.2010 - Dath ist für „Konkret“ und das Hamburger Polittbüro, was Slavoj Žižek für die Berliner Volksbühne ist. Auf Dath können sich alle Fraktionen der Linken verständigen, aber die meisten Anhänger hat er gewiss bei den „Israelkritikern“ von DKP und Linkspartei. Sie sind, wie ihre „Free Gaza“-Aktion und die anschließende einstimmige Anti-Israel-Resolution des Bundestags zeigte, die Avantgarde einer Querfront, die zur Volksfront geworden ist. Der Hype um Žižek und Dath steht für die „kulturelle“ Vorwegnahme dieses Trends. Dass ein Mann der FAZ vom „Neuen Deutschland“ und „Konkret“ als „Kommunist“ vermarktet wird, macht deutlich, wie bis ins Innerste korrumpiert die „Idee des Kommunismus“ inzwischen ist. Wo immer diese Idee noch bewahrt sein mag, ihre Freunde erkennt man daran, dass sie solchen Orten fern bleiben und die erwähnten Publikationen nur noch verfolgen, um den Stand der Dinge zu kennen.

Die Querfront, die zur Volksfront wurde. Sorgen gibt’s.

1 Responses to “Wir in »konkret«”


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  1. 1 Hacks im Lauf at Peter-Hacks.dePeter Hacks Seite

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