Monatsarchiv für August, 2010

Parole 28/8

»Die Welt ist trotz allem vernünftig.«
Peter Hacks, 2003

Leicht puffig

Es ist mal wieder Hacks-Renaissance. - Soeben geben zwei Gruppen in der Hacks-Nachwelt Laut, die lang vermissten Hacks-Feinde, die man schon still dem Suff verfallen wähnte ob des nicht nachlassenden öffentlichen Interesses an Hacks, und die Abgehängten unter den Hacks-Freunden, die bei der immer deutlicher werdenden Beschleunigung und Intensivierung der Hacks-Rezeption nicht mehr mithalten können und darum jede andere Weise suchen, sich interessant zu machen.

Beide Gruppen greifen putzigerweise heuer zum selben Genre, der Homestory. Und so durchleiden wir gleich eine Flut von Porträts ausgerechnet der Hacksschen Wohnumgebung.

‘Leicht puffig’  »

Wir in »konkret«

Also das ist mal ein Spaß und eine Ehre. In der September-Ausgabe der Zeitschrift konkret werden wir zitiert:

Im letzten Heft war anstelle der Kolumne des kurzzeitig erkrankten Herausgebers ein Kommentar von Dietmar Dath erschienen (nochmals Dank, Dietmar!). Prompt meldete am 1. August die Peter-Hacks-Seite (www.peter-hacks.de):

‘Wir in »konkret«’  »

Monatsübersicht (August 2010)

Unsere Sammlung von Fundstellen und Ereignissen: Peter Hacks im Netz und andernorts. Ohne Gewähr, dafür mit Pepp.

28.8.2010 - In der Ausgabe zum siebten Todestag von Hacks bringt junge Welt die bisher umfassendste Besprechung der »Berlinische Dramaturgie« genannten Sammlung von Gesprächsprotokollen.

‘Monatsübersicht (August 2010)’  »

ARGOS als Wegweiser

Das Portal literaturkritik.de bringt eine ausführliche Besprechung des Hacks-Journals ARGOS:

Im Jahr 2008 wurde der 80. Geburtstag und fünfte Todestag des Dichters Peter Hacks begangen. Bei aller medialen Aufmerksamkeit, die Person und Werk angesichts dieser Doppelung erfuhren, stellte sich doch die Frage, ob sich der neue Ruhm des Autors würde festigen können. Ein wichtigen Beitrag dazu leistet die bisher zweimal und zukünftig dreimal jährlich erscheinende Zeitschrift ARGOS, die laut Untertitel „Mitteilungen zu Leben, Werk und Nachwelt des Dichters Peter Hacks“ bringt. [...] Die Hefte 4 und 5 beeindrucken durch die Vielfalt der Beiträge und Positionen. [...] Zudem betreibt ARGOS keine Hagiografie, sondern es werden Grenzen von Hacks’ Weltsicht angesprochen [...]

Der Hacks-Freunden gut bekannte Rezensent Kai Köhler, der leider bei Abgabe seiner Arbeit das letzte, sechste Heft noch nicht zur Hand hatte, kommt zu dem schönen Schluss:

Einmal mehr zeigt sich „ARGOS“ als Wegweiser durch ein bislang weitgehend unerschlossenes Werk.

Wir dürfen uns verstanden fühlen.