„Der Geldgott“ von Peter Hacks feierte am Samstag in Frankfurt am Main im freien Theater an den Landungsbrücken Premiere. Darüber schreibt die Frankfurter Neue Presse:
Wo das Geld knapp ist, verlieren Liebe und Ehre an Bedeutung. Dabei schien das Schicksal es gut mit ihm zu meinen, schickte es ihm doch den blinden Geldgott Pluto. Chremylos investierte in dessen Heilung und verließ sich darauf, reich belohnt zu werden. Doch sehenden Auges zieht Pluto die Gesellschaft Lüsterblicks und seiner «Geschäftspartnerin» Frau Beutelrock vor, die das Leben ohne Arbeit zu feiern wissen. Der durch Fehlinvestition in Finanznöte geratene Töpfer verkauft Fifine an Lüsterblick und nimmt darüber hinaus Kredit bei Beutelrock. Am Ende ist er reich, aber innerlich leer.
Das Fazit über die Inszenierung von Paradiesmedial fällt lobend aus:
Wieder einmal raffiniert und experimentierfreudiges Raumtheater, bei dem Detlev Nyga den Geldgott tänzerisch und bigott gibt, Mario Krichbaum als Chremylos und Svenja Assmann (Fifine) eine unheilige Paar-Allianz eingehen. Sandra Lührs Goldsträhnen verpassen der Fortuna den rechten Schliff, während Lüsterblick (Paddy Twinem) und Beutelrock (Ariane Klüpfel) ein frivoles Paar geben. Theaterchef Linus Koenig ist als Khor der Joker im Spiel.




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