„Erst vergammeln die Zwecke, dann die Mittel“, sagte Peter Hacks, und das Theater Unart fragt:
Wozu, ehrlich, uneigennützig, mitfühlend, zurückhaltend zu sein, wenn die anderen unehrlich, egoistisch und clever sind? Man nimmt sich zurück und lässt die anderen machen. Die Werte verkommen. „Nein“ zu sagen muss gelernt werden. Hacks lässt es in „Armer Ritter“ an solchen Bezüglichkeiten wimmeln.
Die Theatergruppe „Unart“ inszeniert das Stück „Armer Ritter“ in seiner typischen Form: Die Ausstattung ist spartanisch. Die Inszenierung lebt vom Spiel der Darsteller und vom Rhythmus der Sprache.
Der Chemnitzer Veranstaltungskalender kündigt die nächste Aufführung für den 27. Februar an.




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