Heute ist Premiere. 13 Jungen und Mädchen inszenieren im Gemeindehaus Nehren – das ist unweit von Tübingen – die Hacks-Erzählung „Der Bär auf dem Försterball“. Das Schwäbische Tagblatt besuchte eine Probe:
Mia hat ein Kissen unters T-Shirt gestopft. Sie spielt zwei Rollen gleichzeitig, sozusagen. Denn einerseits ist sie der Bär, den alle Jäger suchen. Doch just dieser Bär ist ein echter Spaßvogel und schleicht sich im Oberförster-Gewand auf den Ball im „Hirschen“, wo die Waldfreunde eine Geweihausstellung bestaunen und sich im Schießen und im Trinken messen. Wer allerdings zu viel Alkohol erwischt hat, kommt schnell auf dumme Gedanken. Und so steht Mia irgendwann schwankend auf dem Stuhl und lallt: „Ich hab eine gute Idee. Wir schießen jetzt den Bären!“ Wenn das mal gut geht.
Äm, ja. Bleibt nur noch zu sagen: Kinners, pass’ auf: Der Teufel hat den Schnaps gemacht!




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