Am geschichtsträchtigen 7. Oktober erscheinen im Verbrecher Verlag Schriften von Ronald M. Schernikau: „Königin im Dreck. Texte zur Zeit“. Es sind Ansichten jenes letzten Übersiedlers in die DDR, der ein Freund von Peter Hacks war. Herausgegeben wird der Band von Thomas Keck. In der Verlagsinformation heißt es:
Dieses Buch versammelt erstmals Beiträge Ronald M. Schernikaus für Zeitungen, Journale und Anthologien. Zeittexte – Reportagen, Gedichtinterpretationen, Berichte, Glossen, Interviews –, die nach wie vor brennenden Fragen nachgehen: Wieso sind die Schlager der DDR so gut? Was macht ein revolutionärer Künstler ohne Revolution? Ficken in Zeiten von AIDS? Das Besondre am Sonett? Wie wird ein Brötchen ein Brötchen im Sozialismus? Wofür verkaufe ich mich eigentlich, wie gehe ich mit Größe durch den Schund der Zeit? Die umfassende Auswahl belegt noch am kleinsten Text Schernikaus Zugriff: Leben ohne Haltung, Kunst ohne Politik wird nicht zu haben sein




Die Frage ist ein Dauerbrenner auf dem Parnassos.
Das heisst, ich sage der “Königin im Dreck” mindestens einen Käufer voraus.
Die Frage ist ein Dauerbrenner auf dem Parnassos
hier nämlich:
http://www.felix-bartels.de/2009/06/25/leicht-zu-verstehen-leicht-zu-losen-schwer-zu-machen/
Aber da ich die Frage einmal erschöpfend und endgültig beantwortet habe, wird sicher nicht sie es sein, wegen der ich das Buch kaufen werde.
Aber da ich die Frage einmal erschöpfend und endgültig beantwortet habe, wird sicher nicht sie es sein, wegen der ich das Buch kaufen werde.
Nicht? Wegen welcher dann?
Die natürlich, und
auch eine Art Dauerbrenner auf Parnassos.
Buch des Jahres!