Heimat der Musen

Der uns wohlbekannte Projektleiter der Hacks-Enzyklopädie, Felix Bartels, weitet mit Neuestes vom Parnassos die Bloglandschaft aus. In einem der ersten Beiträge für dieses Arbeitsjournal gibt Bartels einen Hinweis auf den ARGOS-Aufsatz „Reichtum und Gleichheit“, den er über das Hacks-Schauspiel „Numa“ verfasst hat.

Uwe Schwentzig schrieb darüber im Neuen Deutschland:

Wer oder was ist „Numa“? Wäre das von Interesse? Und ob. Anhand der Gestalt jenes mythischen König nämlich behandelte Hacks in seinem gleichnamigen Stück von 1971 immerhin die völlig unmythischen Grundfragen der Ära Ulbricht. Beidem gerecht zu werden, unternimmt in .Reichtum und Gleichheit’ Felix Bartels – und gewinnt, während er die Staatsidee von Hacks referiert, fernab wohlfeil gängigen Denunzierens und Moralisierens, mit Kenntnis und Klarheit flugs eine versachlichende Perspektive auf die DDR.

Schwentzig beschreibt treffend die Grundzüge von Bartels’ Arbeit: Seine literaturwissenschaftlichen Betrachtungen haben häufig einen Hang zum Geschichtsphilosophischen. Selbst wenn eine Sache bei ihm Sympathie erweckt, lässt er sich dadurch nicht beeinflussen, sondern bleibt bei der Natur des Gegenstandes. Alles Andere würde auch verwundern. Als Romantiker ist Felix Bartels noch nicht in Erscheinung getreten.

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