Für die Tageszeitung betrachtet Esther Slevogt das Treiben auf Berlins Bühnen und bleibt bei „Vögel ohne Grenzen“ hängen – einem Stück, „das auf eine antike Komödie von Aristophanes zurückgeht und den Stellungskrieg zwischen Menschen, Göttern und Vögeln verhandelt, die ihre verloren gegangene Macht von den Göttern und Menschen zurückerobern wollen.“
Die Aufführung hat am Mittwoch in der Volksbühne Premiere. In der Ankündigung heißt es:
„Ohne Aristophanes lässt sich kaum wissen, wie dem Menschen sauwohl sein kann“, sagte einst Hegel über den Dichter, der mit seinen satirisch spöttischen Komödien die athenische Politik an den Pranger stellte.
Weil die Volksbühne wegen Renovierung geschlossen ist, wird der französische Theatermacher Jérôme Savary in Bert Neumanns Amphitheater Agora draußen vor der Tür seine Version der Geschichte zeigen – die schon Goethe und Peter Hacks inspiriert habe, schreibt Esther Slevogt.
Ob Savary nun auch auf Hacks oder Goethe zurückgreift, wird der Zuschauer selbst erkunden müssen.




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