Wir versammeln hier monatsweise chronologisch kleinere Meldungen mit Bezug zu Hacks.
5.5.2009, Auf der Website des Sportjournalisten Jens Weinreich: Das staatliche anerkannte Dopingopfer Ute Krieger-Krause regt sich in einem Offenen Brief an Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) über die Weiterbeschäftigung von DDR-Doping-Trainern im Deutschen Leichtathletikverband auf.
Schäubles Staatssekretär Christoph Bergner säuselt eine Antwort - und der Leser Uwe Trömer stärkt mit seinem Kommentar darauf der ehemaligen Schwimmerin Krieger-Krause den Rücken. Er schließt seinen Beitrag doppeldeutig mit dem Hacks-Zitat:
die große kriminalität im land
wird gerne die regierung auch genannt.
8.5.2009, Theatertreffen in der Welt: Der Autor Tilman Krause schwelgt in Erinnerungen, nachdem er Treusch getroffen hat, einen alten Haudegen, mit dem er anno 1975 zur Hundertjahrfeier des Kaiser-Wilhelms-Gymnasiums „Frieden” von Aristophanes gespielt hat - in der Übersetzung von Peter Hacks. DDR war ja seinerzeit todschick.
11.5.2009, Der Intendant Holk Freytag verabschiedet sich mit seiner 22. Inszenierung vom Dresdner Schauspielhaus. Am 16. Mai werde mit Jean-Paul Sartres „Die Troerinnen des Euripides” am Kleinen Haus Premiere feiern, heißt es auf dem ZDF-Theaterkanal. Nach der Spielzeit wird Freytag als Intendant zu den Bad Hersfelder Festspielen wechseln. Im renommierten Dresdner Schauspielhaus finden immer wieder Aufführungen von Peter Hacks statt. Freytag selbst inszenierte 2007 von Hacks „Die schöne Helena” nach Offenbach.
12.5.2009, Schmucke Rarität: Das Antiquariat Wolfgang Rüger bietet eine Erstausgabe von Peter Hacks „Jules Ratte oder selber lernen macht schlau” an. Mit Bildern von Klaus Ensikat, von Hacks monogramiert und datiert. Erschienen im Stuttgarter Thienemanns Verlag 1982.
15.5.2009, Peter Kümmel bespricht Shel Silversteins Nashornbuch in der Zeit: Silversteins Zeichnungen … haben einen knorpeligen Augenblickscharme - nichts wirkt nachbehandelt, alles ist aus erster Eingebung skizziert … Während man Silversteins Buch liest, fallen einem all die Nashörner ein, die einem in der Kunst schon begegnet sind: bei Dürer, bei Fellini (in E la nave va), bei Peter Hacks (Das musikalische Nashorn). Alle sympathisch, aber das netteste Nashorn der Tiergeschichte ist das von Silverstein.
16.5.2009, Paul Flora ist gestern mit 85 Jahren in Innsbruck gestorben. Der Zeichner war ein Beinahe-Autodidakt - eine künstlerische Ausbildung absolvierte er nur widerwillig - und hat ein umfangreiches Werk hinterlassen: Hacks-Freunden ist er durch Illustrationen für die Bertelsmann-Ausgabe von „Geschichten von Henriette und Onkel Titus: Das Windloch” bekannt, die er durch „nervöse Strichgewitter” um einige Bedeutungen erweitert hat. Zeitungsleser kennen ihn aus der Zeit, für die er seit 1957 Karrikaturen anfertigte.




seit der entstellung des juvenal- zitats “mens sana in corpore sano” , in d-land sehr oft durch antisemitische “germanomanische” (ascher, s. p.hacks, ‘maßgaben der kunst’) turnerwüter, ist am metaphysischen materialismus, der nicht mal der “des volkes” (vulgär) sein muß mechanistisch-ideologische behauptung zu erkennen (dann die riefenstahlkörper oder gegenformen, negierender, auch dopend treiberischer verbrauch).
der überbringer der botschaft vom übel wird diffamiert als das schlimmre übel, man meint ihn ja zu erkennen “am salböl aus den händen der toten alten frau” auf dem haar.
schreibt aber j. conrad übers schreiten einer schönen schwarzen am kongo oder den fleischigen stiernacken eines schnarrenden dt. herrenmenschen- (Kurz, aus dem polnishen übersetzt, heißt dreck, gesprochen “kusch!!”) - awei wird da gejapst vom antiantidütschn, er sei rassist.
ich gebe einen link zu j. weinreich mit dem hinweis http://www.peter-hacks.de