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Fundstücke 1/2011

* Eine erfreuliche Anspielung auf Saul Ascher mit guten Zitaten in dem Blog Und So Zeug vom März 2011: »Politischer Aschermittwoch: Ein Ascher-Mittwoch wäre mir lieber gewesen…«

* Die Skeptiker zitieren die Ascher-Szene aus der »Harzreise«: »Auf Geisterjagd mit Heinrich Heine«

* Thorsten Mense erwähnt Ascher in einem Bericht in der Zeitschrift »Jungle World«: »Jedes Jahr trifft sich in Eisenach die Deutsche Burschenschaft zum Burschentag. Erstmals seit zehn Jahren regt sich wieder ein größerer Protest dagegen.«



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»Wider die Germanomanie!«

25. Juli 2011 - Saul Ascher (1767-1822) war erfolgreicher Verleger, selbstbewusster Jude, Preuße, Bonapartist, politischer Ökonom, Skeptiker mit System – und einer der klügsten politischen Denker des frühen 19. Jahrhunderts. Er hat den Deutschen auf den Kopf zugesagt, wohin ihre »Germanomanie« führen müsse: Zum Mord an den Juden und zum Rassenhass. Das wurde ihm nicht verziehen: Seine Bücher wurden auf dem Wartburgfest 1817 verbrannt, er selbst wurde aktiv dem Vergessen anheimgegeben.

Am Donnerstag, 28. Juli 2011 um 19.30 Uhr lädt die Jüdische Gemeinde von Mainz in die Neue Synagoge zu einer Buchpremiere.

André Thiele führt in einem spannenden Vortrag in Leben und Werk von Saul Ascher ein und stellt den ersten Band der Werkausgabe vor.

Dieser Band unter dem Titel »Flugschriften« ist der Jüdischen Gemeinde von Mainz gewidmet. Neben Frau Schindler-Siegreich, der Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Mainz, wird Dr. Peter Waldmann vom Landesverband der Jüdischen Gemeinden in Rheinland-Pfalz anwesend sein.

Der Eintritt ist frei!


 


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