Wir versammeln hier monatsweise chronologisch kleinere Meldungen mit Bezug zu Hacks.
14.4.2009, Potsdamer Neueste Nachrichten: Diese Uraufführung gehört in die HOT-Reihe von Stücken, die preußische Geschichte reflektieren. Die Schauspiele „Der Müller von Sanssouci“ von Peter Hacks, „Die Preußen kommen“ von Claus Hammel oder „Katte“ von Thorsten Becker, die Opern „Montezuma“ von Carl Heinrich Graun, „Preußisches Märchen“ von Boris Blacher oder „Argenore“ von Wilhelmine von Bayreuth, einer weiteren Schwester Friedrichs des Großen, haben den Spielplan des Theaters und die Geschichtskenntnisse des Zuschauers bereichert.
17.4.2009, Neues Deutschland: Jürgen Engler über »100 Gedichte aus der DDR« bei Wagenbach.
21.4.2009, junge Welt: »Berlinische Dramaturgie« ist das Stichwort.
22.4.2009, Zwischen Herd und Küchentisch bespricht der Blog kulinaria katastrophalia André Müller seniors Roman “Am Rubikon - Die schaudervollen Vorkommnisse in der Kommune V”: Der Autor, gewiefter Shakespeare- und Brecht-Kenner, Peter Hacks-Freund noch hinzu, hat so richtig schön aus dem Nähkästchen der Kommune V geplaudert, dass es eine wahre Freude ist, den nicht modernen Stil, angesiedelt bei Heinrich Mann statt James Joyce, gedanklich zu lauschen.
25.4.2009, Die Mitteldeutsche Zeitung hat die Anekdotensammlung “Gott hält viel aus” von André Müller sen. aus dem Leben Peter Hacks’ entdeckt: … Was Gott da auszuhalten hatte? Im Fall der Titel-Anekdote den Zustand der DDR, den die Hacks-Gefährtin Anna Elisabeth Wiede als ‘verzweifelt’ beschrieb. Offenbar hatte Gott dann doch Nerven gezeigt. Die Anekdoten halten mit Witz und Schönheit dagegen. Ein Hacks-Porträt in kultur- und literaturhistorisch sprechenden Prosastücken.
28.4.2009, Amazon.de hat ein Schlagwort zu Peter Hacks eingerichtet - eine Seite, auf der Produkte des Schriftstellers zu finden sind und zu einer Diskussion über Hacks in einem Forum angeregt wird.
30.4.2009, Hacks in der Schule. Die Theorie einer sozialistischen Klassik als Gegenstand einer Seminararbeit. Eine vorzügliche Abhandlung, die vollständig auf dem Blog grammelgul.de abrufbar ist. Benjamin Marschall beschreibt Hacks in Abgrenzung zu Brecht als literarischen Einzelgänger, der zu provozieren versteht: Brecht Anhängern warf er vor, stur die alten Positionen zu verteidigen, ohne zu sehen, dass sich die gesellschaftlichen Zustände geändert haben, und macht sich über das Gerede vom “revolutionären Theater” lustig: “Ich lese ja Ihre Kritiken seit Jahren und höre Sie seit Jahren nach der Revolution rufen, aber ich frage Sie: Gegen wen wollen Sie hier eigentlich Revolution machen?”




0 Responses to “Kurzmeldungen - April 2009”
Leave a Reply
You must login to post a comment.